Wer darf was, und woher kommt dieses Recht?
Ein Portal für achtzig Leute braucht mehr als eine Nutzerliste. Es braucht eine Regel, wie neue Kollegen hineinkommen. Es braucht eine Antwort auf die Frage, woher ein Recht stammt. Und es braucht Zahlen für die Revision, ohne dass daraus ein Verhaltensprotokoll wird.
Firma, Gruppe, Nutzer.
Die Firma ist die Einheit, an der Abrechnung und Rechte hängen. Wer dazugehört, ist eine eigene Verbindung mit Rolle und Status. Ein Konto kann deshalb auch in mehreren Firmen stecken.
Darf alles im Portal. Einen neuen Owner ernennt nur ein Owner.
Kümmert sich um Mitglieder, Gruppen, Einstellungen, Auftritt, Domains und Freigaben.
Benutzt die Anwendung.
Eine Firma kann nicht ohne Chef dastehen. Den letzten Owner kann niemand herabstufen oder entfernen.
Konten entstehen nur durch Selbstregistrierung oder Einladung. Kein Administrator legt ein fremdes Konto an, und ein fremdes Passwort vergibt er auch nicht.
Gruppen geben dazu, sie nehmen nie weg.
Eine Grundeinstellung legt fest, was jedes Mitglied darf. Am Anfang ist das nichts. Gruppen legen dann obendrauf. So lässt sich „Dateien nur für den Vertrieb“ sagen, ohne alle anderen einzeln zu sperren. Wer nichts einstellt, bekommt den engen Zustand.
- Die Lizenz ist die Obergrenze. Was darüber hinausgeht, wird gar nicht erst gespeichert
- Geheimnisse anlegen und teilen hängt an keinem dieser Rechte, denn das ist der Kern des Produkts
- Das Portal beantwortet direkt, was eine Person darf, woher das Recht kommt und in welchen Gruppen sie steckt
„Wie kommen unsere achtzig Leute rein?“
Selbstregistrierung
Pro Firma einstellbar: nur geprüfte E-Mail-Domains, offen für alle oder ganz zu. Voreingestellt ist die geprüfte Domain. Wer keine hinterlegt hat, für den heißt das faktisch „nur auf Einladung“. Der sichere Zustand ist also der, den man ohne eigenes Zutun bekommt.
Einladung
Persönlich an eine Adresse oder als offener Link, auf Wunsch auf eine Domain begrenzt. Dazu eine feste Zahl an Nutzungen und eine Frist zwischen einem und dreißig Tagen, jederzeit widerrufbar. Eine Einladung bringt keine Rolle mit: Jedes eingelöste Konto startet als einfaches Mitglied.
Freigabe durch Sie
Auf Wunsch müssen Ihre Admins neue Mitglieder erst freischalten, bevor die loslegen können.
Unbekannte, abgelaufene, widerrufene und aufgebrauchte Einladungen antworten alle gleich. Alles andere wäre eine Auskunft über fremde Einladungen.
Ein Protokoll über alles, was in der Verwaltung passiert.
Sie filtern nach Aktion, Zeitraum und Volltext und exportieren als CSV. Und zwar den ganzen Filter, nicht nur die Seite, die gerade zu sehen ist. Jeder Eintrag merkt sich den Namen des Ziels zum Zeitpunkt der Aktion. Gefragt wird nämlich genau dann, wenn das Ziel längst gelöscht ist.
- Zwei Sichten: Sie sehen Ihre Firma, wir sehen alles. Unsere Eingriffe tauchen bei Ihnen als „Betreiber“ auf, ohne Namen
- Niemals im Protokoll: Inhalte, Token, Passwörter und Vorlagentexte
- Einträge bleiben erhalten, auch wenn der Nutzer oder die Firma dahinter gelöscht wird
- Speichern ohne Änderung schreibt nichts. Sonst gehen die Zeilen unter, auf die es ankommt
Auswerten, ohne jeden Einzelnen zu beobachten.
Gezählt wird beim Schreiben und immer als Summe: eine Zeile je Tag, Firma, Nutzer und Merkmal. Kein einzelner Vorgang taucht darin auf, also lässt sich auch keiner zurückverfolgen. Die feinste Auflösung ist der Tag. Alles Genauere wäre ein Verhaltensprotokoll.
- Wie viele Geheimnisse angelegt, abgerufen, gelesen oder ungelesen abgelaufen sind
- Anfragen und Dateien nach Anzahl, Volumen und Größenklasse
- Welche Optionen genutzt werden, der Verlauf über die Tage und die Aufteilung nach Firma und Nutzer
- Zeiträume von sieben bis 365 Tagen
Wer abruft, IP-Adressen, Standort, Browser, Dateinamen und die genaue Größe eines einzelnen Vorgangs. Wird ein Konto gelöscht, rutschen seine Zeilen auf „ohne Nutzer“. Die Summen der Firma stimmen weiter, die Zuordnung zur Person ist weg.
Nachträglich zählen können wir nichts. Was vor der ersten laufenden Zählung passiert ist, bleibt unbekannt.